Mesh – Festival für Kunst und Technologie – fragt in der Edition 2026: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben – besonders in unseren Städten? Mesh verbindet Kunst und Technologie mit gesellschaftlichen Themen. Das Programm zeigt, dass urbane Räume und deren Zukunft von jenen mitgestaltet werden können, die diese bewohnen.
Der Editionstitel 2026, Infrastructures of Care, lässt sich als «Strukturen der Fürsorge» übersetzen. Gemeint sind die Grundlagen eines guten Lebens: soziale Beziehungen, faire Technologien und ein bewusster Umgang mit der Umwelt. Fürsorge wird dabei als etwas Gemeinsames verstanden – als Praxis, die wir miteinander gestalten.
Der Circle of Care besteht aus fünf Themen:
Commons of Connection zeigt, wie Menschen sich begegnen und unterstützen können – auch in einer digitalen Welt und mit Hilfe von digitalen Infrastrukturen.
Wild Cities macht sichtbar, dass Städte und Land nicht nur von Menschen, sondern auch von Tieren und Pflanzen genutzt und bewohnt werden.
Memory Machines fragt nach den Bedingungen kollektiven Erinnerns und der Zirkulation von Wissen – sowie danach, wer darin sichtbar wird.
Future Playgrounds lädt Menschen jeden Alters ein, Zukunftsideen gemeinsam zu erkunden und weiterzuentwickeln.
Circular Systems beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – mit Strukturen, die Kreisläufe stärken und unsere Lebensräume als verbundene Systeme denken, von der Erde bis in den Weltraum.
Ergänzt wird der Circle of Care durch Urban Actions | Spatial Utopias – ein Feld, in dem neue Konzepte für den Stadtraum praktisch erprobt und gemeinsam gedacht und gestaltet werden.
Mit Mesh 2026 wollen wir zeigen, wie eng alles miteinander verbunden ist – und alle dazu einladen, im Oktober am Dreispitz in Basel Räume und Vorstellungen gemeinsam, aktiv und gerecht mitzugestalten.